3. Gleis ins Unterland | 3° binario BZ-Ora

Mit einer Aktion haben heute Verdi-GrüneVerc/Projekt Bozen auf einen ihrer Programmpunkte aufmerksam gemacht. Sie fordern ein drittes Bahngleis fürs Unterland. Damit könnte eine S-Bahn Verbindung eingerichtet werden und die Anbindung wesentlich verbessert werden. Heute wurde am Bozner Bahnhof die „Grundgleislegung“ vorgenommen – symbolisch mittels eines Spielzeugzuges.
Initiiert wurde das Ganze von den Kandidaten Martin Fink und Erica Fassa. Beide fordern die rasche Verwirklichung dieser Maßnahme: „Ein drittes Bahngleis Richtung Süden würde die Anbindung an die Stadt erheblich verbessern“ erläutern sie. „Neben den Pendlern würden auch die Boznerinnen und Bozner wesentlich davon profitieren, wenn weniger Pendlerautos in die Stadt kommen würden und somit auch die Luftverschmutzung abnehmen würde“, sind sich Fassa und Fink sicher.

Con questa iniziativa i Verdi-GrüneVerc/Projekt Bozen intendono richiamare l’attenzione su uno dei punti importanti del loro programma: un terzo binario per collegare Bassa Atesina e Bolzano. Il terzo binario migliorerebbe notevolmente il collegamento con Ora tramite una metropolitana di superficie. Presso la stazione di Bolzano, con l’aiuto di un trenino giocattolo, si è voluto simulare il “ nuovo collegamento“.
L’iniziativa è dei candidati Erica Fassa e Martin Fink che sollecitano la rapida realizzazione del progetto: „Un terzo binario migliorerebbe in modo significativo il collegamento con la città“ e – sottolineano i candidati -, „porterebbe un vantaggio significativo sia ai pendolari che ai cittadini di Bolzano, perchè riducendo l’afflusso di automobili verso la città, diminuirebbe anche l’inquinamento atmosferico“.

Werbung

Bozens Zukunftsprojekte jetzt anpacken

Sehr geehrte Frau Kommissärin!

Sie kennen sicher die wundersamen Geschichten des berühmten Lügenbarons Carl Friedrich von Münchhausen (1720-1797), „der sich und sein Ross am eigenen Schopf aus dem Sumpf zog….“   Die Affäre Benko hat die Stadtpolitik „in den Sumpf geritten“, hat Bozen nun schon zwei Jahre in Geiselhaft gehalten. Die Stadt darf nicht ein weiteres Jahr blockiert bleiben, wir müssen einen Neustart versuchen, mit einem Paket von Stadtentwicklungsmaßnahmen.

Im Grunde geht es darum, ein Paket von bereits beschlossenen und – zum Teil – im laufenden Haushalt auch finanzierten Maßnahmen und Projekten schrittweise umzusetzen: Da Sie, Frau Kommissärin, nunmehr alle Kompetenzen von Gemeinderat, Stadtrat und Bürgermeister in Personalunion halten, richten wir an Sie schon jetzt die Aufforderung:

Zunächst das „Benko-Wiederaufnahmedekret“ Nr. 39 vom 24.09.2015 im Wege des administrativen Selbstschutzes zu widerrufen und sodann folgende Projekte im Rahmen Ihrer Kompetenzen voranzutreiben:

  1. das Bahnhofsprojekt gemäß ARBO-Masterplan (Gemeinderatsbeschluss Nr. 19 vom 18.03.2015) zumindest das Intermodalzentrum: Ernennung des „Advisors“;
  2. den Umfahrungstunnel der SS 12 (Realisierung gemäß Mobilitätsplan: binnen 2015…)
  3. das Projekt Erschließung des Virgls gemäß Masterplan GR-B Nr. 1/ 21.01.2010, S.31;
  4. die Sanierung der Aufschnaiterschule
  5. den Neubau des Stadtmuseums
  6. die Neugestaltung des Universitätsplatzes (LR-Dekret Nr. 31 vom 25.1.2012…)
  7. den Bau des Jugend- und Kulturzentrums.

Wir verbinden diese Aufforderung mit der Bitte um einen Gesprächstermin zu diesem Thema und verbleiben, mit vorzüglicher Hochachtung

Rudolf Benedikter – Martin Fink

10 Fragen an Gigi Spagnolli

Die Stadtliste Projekt Bozen hat gestern dem Bürgermeister eine Reihe von Fragen vorgelegt, um eine Entscheidungshilfe bei der Abstimmung des Gemeinderates über den Misstrauensantrag gegen den BM zu erhalten.
Mozione di sfiducia contro in Sindaco/Domande a Gigi Spagnolli
In vista della seduta di Consiglio Comunale sulla mozione di sfiducia promossa da parte dell’opposizione contro il Sindaco e la Giunta, “Projekt Bozen – Noi Bolzano”, dalla sua posizione “blockfrei” e non parte della maggioranza, ieri 03/09 ha confrontato lo stesso Sindaco con una serie di precise domande su temi concerti di politica cittadina, nelle speranza che le risposte del primo cittadino siano utili per la nostra decisione al momento del voto.

Bozen, am 3. September 2015
An Herrn Bürgermeister Dr. Luigi Spagnolli
Sehr geehrter Herr Bürgermeister!

Als Entscheidungshilfe bei der Abstimmung des Gemeinderates über den Misstrauensantrag gegen Sie und den Stadtrat bitten wir Sie um kurze Stellungnahmen zu den folgenden Punkten:

1. Aufschnaiterschule: Wann wird endlich mit der Renovierung der Aufschnaiterschule an ihrem heutigen Standort begonnen?
————————————————————————————————————————————
2. Flughafen: Werden Sie den Ratsbeschluss vom 17.04.2012 durchführen? Wie werden Sie sich beim anstehenden Flughafen-Referendum aussprechen?
————————————————————————————————————————————
3. Bahnhofsareal: Welche konkreten Schritte werden innerhalb 2015 in Durchführung des GR-Beschlusses Nr. 19 vom 18.03.2015 (Masterplan ARBO) und der Leitlinie 2/8 des aktuellen Regierungsprogrammes gesetzt?
————————————————————————————————————————————
4. Jugend- und Kulturzentrum: Wann wird es gemäß Leitlinie 4/11 des aktuellen Regierungsprogramms realisiert?
————————————————————————————————————————————
5. SEL/AEW: Wie wird die jährliche 10-Mio-€- Dividende für die Gemeinde Bozen prioritär verwendet werden?
———————————————————————————————————————————–
6. Virgl: Welche konkreten Schritte werden innerhalb 2015 zur „nachhaltigen Entwicklung des Virgls“, gemäß Masterplan (S.31) und gemäß Leitlinie 2/8 des aktuellen Regierungsprogrammes gesetzt?
———————————————————————————————————————————–
7. „Benko“: Werden Sie den Ratsbeschluss vom 23. Juli 2015, der „Benko“ ablehnt, respektieren? Werden Sie die Initiative zur Abschaffung des Art. 55/quinquies Landes-Raumordnungsgesetz ergreifen?
————————————————————————————————————————————
8. Wann und wie wird die gemeindeeigene Baulücke in der Südtirolerstrasse/Westseite im öffentlichen Interesse genutzt?
———————————————————————————————————————————–
9. Welche Schritte sind zur Aufwertung der Rolle der Stadtviertelräte geplant?
————————————————————————————————————————————
10. Warum wollen Sie Ihr Wahlversprechen bzgl. Rugby-Feld / Sportzone Pfarrhof Süd nicht mehr umsetzen?
————————————————————————————————————————————
Last, but not least:
11. Wie soll die endgültige Mitgliederzahl und wie die Kompetenzaufteilung in der Stadtregierung aussehen?

————————————————————————————————————————————

Sprecher Martin Fink, StvRGries Sonja Abrate, GR Rudi Benedikter

Abkommen mit RFI: nicht nur reden, auch umsetzen!

Es ist positiv, dass von Seiten des Landes Signale zur Verbesserung des Schienenverkehrs kommen. Der Bevölkerung helfen jedoch keine Ankündigungen, sondern nur konkrete Schritte!

Rund 800 Bewohner der Bozner Stadtviertel Rentsch und Bozner Boden sind vom Lärm des Zugverkehrs stark betroffen: In der Nacht, wenn die lauten Güterzüge durchfahren, werden entlang der Bahnstrecke Lärmwerte von bis zu 76 Dezibel erreicht. Der Grenzwert beträgt laut Gesetz 60 Dezibel (10 Dezibel mehr entspricht einer Verdoppelung der Lautstärke). Schon Ende 2010 wurde vom damaligen Mobilitätslandesrat Widmann angekündigt, entlang der besonders belasteten Abschnitte Lärmschutzwände zu installieren. Da die Kosten hierfür das Land übernehmen wollte, wurde die Errichtung den Bewohnern als beschlossene Sache vorgestellt. Leider fehlt jedoch bis heute jede Spur von dieser Maßnahme.
Aus diesem Grund fordere ich die Landesregierung auf, zuerst die alten Versprechen umzusetzen, bevor großspurige neue Ankündigungen getätigt werden!

Martin Fink, Projekt Bozen
Stadtviertelrat Zentrum – Bozner Boden – Rentsch

siehe auch: http://salto.bz/article/05052015/grosse-worte-aber-wo-bleiben-die-taten

Flüchtlinge in Bozen

dolo 28 april

Dolomiten 28. April 2015

2010-2015 – Unsere Bilanz

LOG_projekt_Bozen_farbe

Umweltpolitik:
Entschiedenes Auftreten gegen den Ausbau des Bozner Flugplatzes.
Autobahn: Forderung nach einem Tutorsystem („Section Control“) zwischen Bozen Nord und Bozen Süd anstelle eines aufwendigen und wenig bringenden Masterplans zur Luftqualität.
Einsatz für die Bäume unserer Stadt – auch in parteiübergreifender Zusammenarbeit mit „5stelle“.
Einsatz für mehr Radwege (z.B. Cavourstraße, Marconistraße).
Projekt Sanfte Erschließung des Virgls zur Naherholungszone mit Umlaufbahn

Urbanistik:
Einsatz für den Verbleib der Aufschnaiterschule am aktuellen und besten Standort.
Kaufhausprojekte: Kritischer Input.
Sigmundskron: Einsatz gegen das „Intermodalzentrum“ – Siegerprojekt
Einsatz für den Schutz von Ensembles (speziell Grieser Kellerei).
Für den Erhalt des Grieser Grünkeils, für den Erhalt des Waldes an den Bozner Hängen.
Promotoren des neuen Universitätsplatzes als grüne Oase mitten in der Stadt

Verkehr:
Einsatz für eine Tram ins Überetsch – Skepsis gegenüber dem Projekt Metrobus.
Einsatz für Tempo 30 bzw. die Beibehaltung von Tempo 40 in der Stadt.
Einsatz für Verbesserung der Schienenverbindung nach Meran.
Einsatz für schnellere Verwirklichung der Fußgängerbrücke über die Talfer.

Jugend und Junggebliebene:
Verwirklichung des Skateparks.
Unterstützung von Freie Musica, Musik libera.
Einsatz für ein alternatives Kulturzentrum (Projekt „UFO“).

Direkte Demokratie und Bürgerbeteiligung:
Unterstützung und Forderung von Bürgerversammlungen zu sensiblen Themen (z.B. Aufschnaiter).
Unterstützung der Initiative für mehr Demokratie, Unterstützung Referenden zur Direkten Demokratie und „2 Ja für Wasser als öffentliches Gut“.
Unterstützung von Bürgerinitiativen wie Quasi Centrum.
Unterstützung von „Free Walther“ – gegen die Kitschblumenbeete um das Waltherdenkmal.
Befürwortung Abhaltung eines Referendums zu „Park-Fiume“.

Verschiedene Beschlussanträge – dies & das:
Einführung einer aktuellen Fragestunde.
Benutzerfreundlicheres Bozner Lido.
Einsatz für die Erhaltung der GAS-Tankstelle unter dem Virgl.
Fußgängerbrücke Rittnerstr. – Schlachthofstr.
Einsatz für den Erhalt der Stadtviertelräte als Verbindungsglied zwischen Regierung und Bevölkerung.
Neugestaltung der Kompetenzen und Zusammensetzung der Stadtviertelräte.
Vorschläge gegen das Standlsterben am Obstplatz.
Einsatz für schnellere Reparatur des Kohlerer Aussichtsturms.
Kritische Stellungnahme zur Aufstellung von Kriegsgerät anlässlich des Alpini-Aufmarsches.
„PiantaLa“-Aktion zur eigenständigen Begrünung des Stadtviertels mittels Samenbomben.
Wiederverwertung alter Grabsteine.

….und noch vieles vieles mehr, wie auf diesem Blog ersichtlich

Brücken und Tankstellen im Stadtviertel

1) Brücke über die Bahnhofsgleise, Brücke für Fußgänger und Radfahrer über den Eisack

Die Stadträtin Judith Peintner Kofler und Ivan Moroder berichteten über die geplanten Eingriffe.

Die Brücke über die Bahnhofsgleise könnte in relativ kurzer Zeit (1-2 Jahre) verwirklicht werden. Da die Verlegung der Bahnhofsgleise nicht vor 2030, vielleicht gar erst nach Eröffnung des BBT erfolgen wird, würde es sich auszahlen die Brücke zu bauen, zumal sich der Weg vom Bozner Boden ins Zentrum um gut einen Kilometer verkürzen würde. Zudem könnte man diese Überführung direkt von den Bahngleisen erreichen, so dass auch die Angestellten von Landhaus 12, Bauernbund, etc. ihren Arbeitsplatz in wenigen Minuten erreichen könnten.

Die Brücke über den Eisack (zwischen Mila / Kampillcenter und dem anderen Ufer; Kostenpunkt 1 Milliönchen) hingegen wurde kontroverser diskutiert. Bezirksgemeinschaftspräsidentundlandtagskandidat Albin Kofler hatte zwar angekündigt, dass die Kosten der Bezirk übernehmen würde, dennoch handelt es dabei bekanntlich auch um unsere Steuergelder. Die Anbindung über die Cascade wäre vermutlich sinnvoller (weil kürzer und günstiger), jetzt werden aber erst mal die Landtagswahlen  abgewartet und dann wird weiter geschaut.

 

2) Tankstelle beim Virgltunnel

Stadtrat Klaus Ladinser erläuterte kurz die rechtliche Situation und die Haltung der Stadtregierung: Demnach soll alles getan werden soll, dass es auch weiterhin zumindest 2 Flüssiggas-Tankstellen in Bozen gibt.

Stadtrat Mauro Randi erläuterte hingegen die Pläne der Stadtregierung bezüglich zukünftiger Nutzung des Areals. Demnach soll einerseits ein Abstellplatz für Wohnwagen geschaffen werden, andererseits einige Container für mehrere Nomadenfamilien aufgestellt werden. Dabei handle es sich um 28 Personen. Der Vertreter der Lega äußerte sein Missfallen über dieses Vorhaben und zählte auf, mit welchen Bedingungen die Bewohner der Trientstraße bereits heute zurechtkommen müssten. Auch wir übrigen Stadtviertelräte halten die „Strategie“ der Stadtregierung für wenig überlegt, alle sozialen Brennpunkte in einigen wenigen Zonen der Stadt zu konzentrieren.

Zentrum und Bozner Boden rücken ein bisschen näher zusammen

Fußgängerbrücke Rittnerstraße-Schlachthofstraße genehmigt

Die Urbanistikkommission der Gemeinde Bozen – hat heute die Bauleitplanänderung für die Eintragung einer Fußgängerbrücke über den Bahnhofs-Gleiskörper zwischen Rittnerstraße und Schlachthofstraße genehmigt (fünf Pro-Stimmen/Mehrheit, drei Enthaltungen/Opposition, eine Gegenstimme).

Damit folgt die Kommission einem Beschlussantrag von Rudi Benedikter, den der Bozner Gemeinderat schon 2011 gutgeheißen hat.

„Zentrum und Bozner Boden rücken dadurch ein bisschen näher zusammen, die Landesämter und andere öffentlichen Einrichtungen mit viel Publikumsverkehr in der Schlachthofstraße werden nun bequemer fußläufig erreichbar, sowohl für die Boznerinnen und Bozner als auch für die vielen Pendler unter den Landesangestellten wird in Zukunft der Weg vom Bahnhof zum Bozner Boden viel kürzer und sicherer“, erklärt Benedikter in einer Aussendung.

Stadtviertelrat Zentrum | Verkehr

Sitzung vom 20. November 2012

 

TOP 1) Diskussion um das Thema Verkehr in Anwesenheit von Stadträtin Judith Kofler Peintner und Ing. Ivan Moroder;

– Kamerasystem Fußgängerzone: Ausschreibung im Gang, Inbetriebnahme im Idealfall vor Sommer 2013. Alle 4000 Genehmigungen zur Einfahrt werden in Folge überprüft.

– Kaufleute fordern, dass Anrainer am Samstagnachmittag nicht mehr mit ihren Autos vor den Geschäften parken dürften. Verschiedene Vorschläge zur Kompromissfindung. Bürgerversammlung erscheint sinnvoll.

– Durchzugsverkehr Bozen Dorf – Heinrichstr. Vorschlag zur Verkehrsbeschränkung. Der Ingenieur wird prüfen, ob eine Einbahnregelung bei der St.-Anton-Brücke umsetzbar ist.

– Vorzugsspuren Bus – Realisierung in der Drususstr. schreitet voran

– Museion-Radübergang: Demnächst soll ein provisorischer Blumentrog errichtet werden, um den gefährlichen Übergang zu entschärfen.

– Verdiplatz: Verlängerung des Radweges 2013 bis direkt zum Gleis 1 des Bahnhofes (Meraner Zug)

– Brennerstraße: Ingenieur M. wird prüfen, ob eine gefährliche Stelle (gegenüber Hotel Stiegl) durch Entfernung eines Parkplatzes behoben werden kann.

– Unterführung Rittner Seilbahn – Bozner Boden: Für Radfahrer immer noch sehr gefährlich.

– Sparkassestr.: vor der Caritas befindet sich eine kleine Erhöhung. Diese ist vor allem für Radfahrer gefährlich.

– Runkelsteiner Str.: Die Gemeinde hat bereits zwei Mal den Besitzer der baufälligen Mauer aufgefordert, diese zu sanieren. Laut geltender Norm kann sie die Sanierung nun selbst durchführen und dem Besitzer in Rechnung stellen.

– Kampiller – Innsbrucker Str.: Einige Hundert Meter nördlich der Ausfahrt des Virgltunnels fehlt jegliche Beleuchtung. Zuständigkeit liegt bei Provinz, es soll dort interveniert werden.

– Weggensteinstr.: der liegende Polizist auf Höhe Deutschhaus könnte zwecks besserer Sichtbarkeit unter eine Straßenlaterne verschoben werden.

– Rosministr.: Es werden höchstwahrscheinlich einige Buslinien auf die Achse Drususstr.-Verdiplatz verlegt. (Nr. 8, 7, eventuell 3)

– Anbindung des Kampillcenters an den Radweg wird 2013 realisiert.

– Lücke des Radweges in der Trientstr. wird 2013 geschlossen.

– Im Jänner wird am Bahnhof eine intelligente Fußgängerampel aufgestellt.

– Der Eislaufplatz wird heuer auf der gegenüberliegenden Talferseite wie bisher errichtet.

 

TOP 2. Lieferung und Montage eines Sonnentuchs für den Sandkasten im Goethe Park: Beschluss;

Der vorliegende Beschluss wird mit 10 Ja, 0 Nein und 0 Enthaltungen genehmigt.

 

TOP 3. Lieferung und Montage von Picknick-Tischen mit Bänken in verschiedenen öffentlichen Grünflächen des Stadtviertels Zentrum-Bozner Boden- Rentsch: Beschluss;

Da der vor über einem Jahr getätigte Beschluss in den Abgründen der Bürokratie verschlattert wurde, muss er erneut getroffen werden. Der STVR wählt folgende Standorte der Picknickbänke aus:

2 x Premstaller Hof

2 x Talferwiesen (linkes Flussufer)

1 x Zusammenfluss von Talfer und Eisack (linkes Talferufer)

 

Der vorliegende Beschluss wird mit 10 Ja, 0 Nein und 0 Enthaltungen genehmigt.

 

TOP 4. Mitteilungen des Vorsitzenden;

Der STVR könnte die Schirmherrschaft für ein Weihnachtskonzert in der Herz-Jesu-Kirche übernehmen. Es würden für das Stadtviertel keine weiteren Kosten entstehen. Breite Zustimmung.

 

TOP 5. Verschiedenes und Allfälliges

– Eine alte Rebe vor dem Eingang des Lamplhauses sollte geschützt werden. Stadtgärtnerei wird kontaktiert.

– Die Weihnachtsbeleuchtung in der Kapuzinergasse und Eisackstraße wurde versprochen aber noch nicht montiert. Maurizia Mazotta-Spitaler wird bei der nächsten Sitzung des Verkehrsamtes nachhaken. Ende November wurde die Weihnachtsdekoration schließlich vorgenommen (Anm. d.V.)

– Silvester Feuerwerk fällt in diesem Jahr dank Monti aus.

– In der Museumstr. wurde seit Eröffnung der Despar und H&M eine Zunahme von wild geparkten Rädern beobachtet. Es soll geprüft werden, wo zusätzlich Radständer aufgestellt werden könnten.

 

Martin Fink

Zukunft der Bäume im Zentrum, Urbanistik & Bahnhof im Stadtviertelrat

Sitzungen des Stadtviertelrates Zentrum – Bozner Boden – Rentsch vom März + April

Die Leiterin der Stadtgärtnerei, Ulrike Buratti, wurde eingeladen, nachdem die beiden Stadtviertelräte Verena Mumelter und Martin Fink bei der vorherigen Sitzung verschiedene Fotos von Bäumen im Zentrum gezeigt hatten, die in den letzten Jahren aus unserem Viertel verschwunden waren.
Ulrike Buratti beginnt mit einigen einleitenden Erklärungen über die Arbeit der Stadtgärtnerei:
– das „verde urbano“ – also Bäume im unmittelbaren Stadtgebiet umfasst rund 12.500 Bäume.
– Die Bäume werden je nach Stammdurchmesser und Höhe in 3 Kategorien eingeteilt.
– In der Regel müssen Bäume, die gefällt werden, mit einem Baum derselben Kategorie ersetzt werden. Falls dies nicht geschieht, gibt es in der Regel immer einen guten Grund dazu.
36 Angestellte der Stadtgärtnerei kümmern sich um 120 Hektar Fläche, die Aufgabenbereiche sind vielfältig: nicht nur die Bepflanzung ist zu machen, sondern auch Gutachten, ob gewisse Bäume gefällt werden dürfen und Kontrollen, ob von
privaten gefällte Bäume auch wieder nachgepflanzt werden.
– Bäume, die „unerlaubt“ wachsen, werden in der Regel entfernt, weil sie sich meist die falschen Stellen aussuchen.
– Vor ca. 60-90 Jahren waren Zedern sehr beliebt und wurden vielerorts gepflanzt obwohl der Standort ungünstig sei. Diese Zedern fallen nun verstärkt dem Alter und den Schadstoffen zum Opfer.
– Die Bäume werden in der Regel alle 10-12 Jahre zurückgeschnitten (manche auch öfter). Die Ersetzung von Bäumen in Alleen wird nach Möglichkeit schrittweise durchgeführt um verschiedene Generationen von Bäumen zu haben.
– Die riesige Platane am Bahnhof liegt dem Team der Stadtgärtnerei besonders am Herzen, sie wurde zum Naturdenkmal erklärt und ist derzeit kerngesund.

Verena Mumelter regt an, die hässlichen überdimensionalen Blumenkübel aus der Altstadt gänzlich zu entfernen und fragt nach, warum am Waltherplatz 2 Bäume gefällt wurden und ob diese ersetzt werden.
Martin Fink möchte, dass auf den Plätzen des Viertels generell mehr Bäume gepflanzt werden. Im Sommer kann man es vor Hitze nicht aushalten, wenn weit und breit kein schattenspendender Baum vorhanden ist. Zudem ist ihm eine massive Rodung an den Ufern der Talfer und Eisack aufgefallen. Er fragt, ob die Wildbachverbauung nicht behutsamer vorgehen könne.
Ulrike Buratti: Die Bäume am Waltherplatz sollen im Frühjahr ersetzt werden. Früher sind die Arbeiter der Wildbachverbauung sehr brutal vorgegangen. Mittlerweile besuchen aber alle Kurse und Fortbildungen und wissen genau, welche Bäume sie fällen sollen und welche nicht. Im übrigen holt sich die Natur in kurzer Zeit alles wieder zurück.

Inzwischen hat sich eine Gruppe von „Baumschützern“ aus allen verschiedenen Stadtvierteln gebildet. Es ist ein eigener Blog geplant, um gefällte Bäume zu dokumentieren und um intervenieren zu können, dass diese mindestens gleichwertig ersetzt werden können. Mehr dazu in den nächsten Berichten. In Kürze soll dieser Blog vorgestellt werden.

Fürs Budget 2012 gibt es eine schlechte Nachricht: Nachdem der Fußballplatz am Premstallerhof dringend einer Sanierung bedarf (geschätzt werden 40.000 Euro), ist die Gemeinde drauf gekommen, dass eigentlich das Stadtviertel als „Besitzer“ diese Kosten zu trage habe… Es wird allgemein gefordert, hierbei eine politische Lösung zu finden, da diese Kosten vom Stadtviertel nicht zu bezahlen sind.

Beim Bahnhof scheint das vernünftigste Projekt gewonnen zu haben.
Plus: Bahnhof bleibt zentral, Platz für Virgl-Seilbahn ist vorgesehen
Minus: Um die hohen Kosten hereinzubekommen, ist eine relativ dichte Bebauung geplant.
Die Umsetzung wird vermutlich sehr lange oder ewig dauern.

Urbanistik:
Wir haben 2 negative Gutachten zur Bauleitplanänderung gegeben. Die erste (Vintlerstr.) genehmigt der Gemeinderat dennoch. Bei der zweiten haben wir Bedenken, da einerseits der Bonus von mehreren Gebäuden auf ein einziges übertragen wird und vor allem, da eine Verbindungsrampe für Fuß- und Radfahrer wegfallen soll. Rudi Benedikter greift in der Folge unsere Kritik auf.

Aus der Pressemitteilung der Gemeinde:
Um die wesentliche Abänderung des Wiedergewinnungsplans der Zone zwischen Schlachthofstraße, Leegtorweg und Brennerbahnlinie ging es im nächsten Beschluss. Der Wiedergewinnungsplan sei 1999 genehmigt worden, inzwischen habe es einige Abänderungen gegeben, einige Gebäude seien errichtet worden, andere seien in Planung. Ursprünglich
waren Gebäude mit Klimahaus C geplant, nun werde die Möglichkeit vorgesehen, einen Kubaturbonus von 10 Prozent für Klimahaus A einzuplanen. Der Plan sehe vor, wo der Bonus gebaut werden könne (im Erdgeschoss bei den Gebäuden auf Stelzen) bzw. durch einen Stock mehr bei einem der Gebäude. Änderungen seien auch vorgesehen, was die interne Mobilität anbelangen, u.a. einen sehr steilen Radweg betreffend. Maria Teresa Tomada kündigte ihre Gegenstimme angesichts der drohenden Kubaturverdichtung im Stadtviertel Rentsch. Alberto Sigismondi beklagte, dass Pläne eines darstellen, die gebaute Realität dann oft etwas ganz Anderes (Schlimmeres) seien. Rudi Benedikter wies auf die Kritik des Stadtviertelrates hin bezüglich der Radrampe und der Konzentration der Aufstockungskubatur auf das Gebäude
vier. Er wünschte sich eine bessere Information und beantragte eine Sitzungsunterbrechung zwecks besserer Information. Die Sitzung wurde unterbrochen und wird am Donnerstag fortgesetzt.
Am Donnerstag dann, verließ die Opposition vor der Abstimmung den Saal, sodass nicht genügend Leute zur Abstimmung anwesend waren. Nach Ostern wurde es schließlich genehmigt.

Allgemeines:
– am 26. März wurde der neue Sandspielplatz im Kapuzinerpark eröffnet.
– Vintlerstraße: der westliche Teil wird wieder für den Gegenverkehr geöffnet. Die dortigen Parkplätze werden gestrichen. Für Bürger/innen, die mit dem Auto zum Meldeamt fahren, werden 4 Stellplätze zur Verfügung gestellt.
– Busse Rentsch: Nun soll die 1er SASA bis zum Kreisverkehr ins Eggental fortgeführt werden und dort an die Überlandbusse angebunden werden. Diese Busse könnten dann über die Virglbrücke umgeleitet werden. Leider hat Thommy Widmann derzeit besseres zu tun, als sich um die Bedürfnisse der Anwohner zu kümmern, deshalb wird es noch seine Zeit dauern bis es in Rentsch ruhiger wird.
– Zum Thema Virgl gibt’s am 27. April eine Sitzung beim Kohlerhof mit dem Sonderbeauftragten der Gemeinde, Rudi Benedikter und dem an den Virgl angrenzenden Stadtviertels Oberau-Haslach
– Irene Weis legt Fotodokumente vor, die zwei überdimensionale Werbeschilder von Geschäften in der Bindergasse zeigen. Sie ist verwundert, warum die Gemeinde Bozen hierfür die Genehmigung erteilt. Da es offensichtlich keine Regelung gibt beschließen wir, eine solche zumindest für die historische Altstadt dem Gemeinderat vorzuschlagen.
– Generoso Rullo bemängelt, dass das Buswartehäuschen am Zwölfmalgreinerplatz abgebaut wurde. Der angegebene Grund (mehr Manövrierraum für die Stadtbusse) sei nicht nachvollziehbar.
– Martin Fink (ich) schlägt vor, entlang des Radweges Bozen – Brenner zwischen der Kampiller Brücke und Kardaun eine kleine Raststation mit Brunnen einzurichten. Ebenso möchte ich wissen, warum bei der Rittner Seilbahn in weniger als 2 Jahren bereits die 4. oder 5. jährliche Wartung durchgeführt wird.

Martin Fink